THEATER & nedelmann
THEATER & nedelmann

Casting und Corona

 

Casting und Corona - Das Pubertier wird flügge schreibt die pubertierische Trilogie fort. Im letzten Teil „Das Pubertier zieht aus“ zihet das Pubertier, wie der Titel schon sagt, aus. Das Mädchen, mittlerweile eine junge Frau, beginnt ein Hochschulstudium in Köln, da das eigentliche Ziel, an eine Schauspielschule zu gehen, nicht erreicht werden konnte. Die ersten Monate laufen normal – Höhen und Tiefen mit inbegriffen: Studium, mal langweilig, mal interessant, die Erfahrung des zum ersten Mal alleine zu leben, aber auch Heimweh und Liebeskummer.

 

Dann kam Corona. Lockdown.

 

Durch den Lockdown, dem nur Zuhause-Rumsitzen und den wenigen Kontakten zu ihren Freunden und Familien, ließen Zweifel und Sehnsüchte aufkeimen.

Ist ein Hochschulstudium das Richtige? Oder soll ich es noch einmal versuchen mit der Schauspielerei? Die vermeintliche äußere Sicherheit einer Hochschulausbildung aufgeben zugunsten der inneren Freiheit einer künstlerischen Ausbildung? Wie in vielen anderen gesellschaftspolitischen Bereichen ging es auch bei der jungen Frau um das Abwägen von vermeintlicher Freiheit und vermeintlicher Sicherheit.

Am Ende stand aber der Wille, es noch einmal zu probieren. Und zum ersten Mal im Leben ist dies wirklich eine eigenständige Entscheidung – ohne elterliches Zu- oder Abraten. Sie wurden vor vollendete Tatsachen gestellt. Das Pubertier ist flügge geworden.

 

In dieser Zeit begann die junge Frau, ein Tagebuch zu führen und zwang sich jeden Tag zu Eintragungen. Manchmal gingen sie über mehrere Seite und beinhalteten ganze Geschichten, manchmal waren es nur ein paar kurze Zeilen.

Mit dem Ende des Lockdowns stand die Entscheidung fest, es noch einmal mit den Schauspielschulen zu versuchen. Also vorsprechen. Aber auch das war nicht so einfach. Einige Schulen verlegten das Casting komplett ins Virtuelle. Andere Schulen machten Vorsprechen vor Ort, aber in deutlich reduzierter Form. Wieder andere Schulen verschoben die Vorsprechen und konnten dann relativ normale Castings veranstalten. Verschiedene Schauspielschulen in verschiedenen Bundesländern hieß auch: jede Schauspielschule hatte ihre eigenes Hygienekonzept.

 

Casting und Corona - Das Pubertier wird flügge schreibt die pubertierische Trilogie fort. Im letzten Teil „Das Pubertier zieht aus“ zihet das Pubertier, wie der Titel schon sagt, aus. Das Mädchen, mittlerweile eine junge Frau, beginnt ein Hochschulstudium in Köln, da das eigentliche Ziel, an eine Schauspielschule zu gehen, nicht erreicht werden konnte. Die ersten Monate laufen normal – Höhen und Tiefen mit inbegriffen: Studium, mal langweilig, mal interessant, die Erfahrung des zum ersten Mal alleine zu leben, aber auch Heimweh und Liebeskummer.

 

Dann kam Corona. Lockdown.

 

Durch den Lockdown, dem nur Zuhause-Rumsitzen und den wenigen Kontakten zu ihren Freunden und Familien, ließen Zweifel und Sehnsüchte aufkeimen.

Ist ein Hochschulstudium das Richtige? Oder soll ich es noch einmal versuchen mit der Schauspielerei? Die vermeintliche äußere Sicherheit einer Hochschulausbildung aufgeben zugunsten der inneren Freiheit einer künstlerischen Ausbildung? Wie in vielen anderen gesellschaftspolitischen Bereichen ging es auch bei der jungen Frau um das Abwägen von vermeintlicher Freiheit und vermeintlicher Sicherheit.

Am Ende stand aber der Wille, es noch einmal zu probieren. Und zum ersten Mal im Leben ist dies wirklich eine eigenständige Entscheidung – ohne elterliches Zu- oder Abraten. Sie wurden vor vollendete Tatsachen gestellt. Das Pubertier ist flügge geworden.

 

In dieser Zeit begann die junge Frau, ein Tagebuch zu führen und zwang sich jeden Tag zu Eintragungen. Manchmal gingen sie über mehrere Seite und beinhalteten ganze Geschichten, manchmal waren es nur ein paar kurze Zeilen.

Mit dem Ende des Lockdowns stand die Entscheidung fest, es noch einmal mit den Schauspielschulen zu versuchen. Also vorsprechen. Aber auch das war nicht so einfach. Einige Schulen verlegten das Casting komplett ins Virtuelle. Andere Schulen machten Vorsprechen vor Ort, aber in deutlich reduzierter Form. Wieder andere Schulen verschoben die Vorsprechen und konnten dann relativ normale Castings veranstalten. Verschiedene Schauspielschulen in verschiedenen Bundesländern hieß auch: jede Schauspielschule hatte ihre eigenes Hygienekonzept.

 

 

Druckversion Druckversion | Sitemap
© THEATER und nedelmann