THEATER & nedelmann
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Mensch, Papa

von Oliver Nedelmann

 

 

Das neue Wohnzimmertheaterstück könnte die perfekte Vorlage sein für eine Produktion in der ZDF-Reihe „Das kleine Fernsehspiel“. (Und wer weiß, was noch passiert?) Eine spannende Familiengeschichte verdichtet auf das Treffen eines Geschwisterpaars im elterlichen Haus.

 

Vielleicht mit Adele Neuhau-

ser und Wotan Wilke Möhring in den Hauptrollen. Wotan? Nein, zu martialisch. Bjarne Mädel? Dann könnte es natürlich auch Petra Kleinert sein. Aber die beiden spielen schon gemeinsam in „Mord mit Aussicht“. Vielleicht besser Peter Lohmeyer? Hmm. Gar nicht so einfach so ein Casting. Stellen wir das zurück.

 

Die Personen: sie - früh von Zuhause ausgezogen, ausgewandert in die USA, dort äußerst erfolgreich als Miss German Keks&Kuchen, eine fröhliche Powerfrau, die scheinbar immer genau weiß, was sie will und macht. Er - sechs Jahre jünger, Sozialpädagoge, verheiratet, zwei Kinder, fühlt sich ein Leben lang im Schatten der größeren Schwester, selbst als diese längst ausgezogen und ausgewandert war.

 

Die Ausgangssituation: die Geschwister treffen sich im Haus der Eltern, die wegen eines Krankenhausaufenthalts für den Moment außer Gefecht gesetzt sind. Die Kinder sollen dort einige Dinge erledigen und nach dem Rechten schauen. Was wie ein alltäglicher Arbeitsauftrag aussieht, entpuppt sich als abenteuerliche Reise in die Vergangenheit.

 

"Mensch, Papa" ist eine gefühlsgeladene, gleichzeitig hochspannende Familiengeschichte.

 

Eine angenehme Leichtigkeit erhält die neue Produktion, weil beide Hauptfiguren - so unterschiedlich sie sind - den gleichen Humor haben und ausgiebig davon Gebrauch machen.  

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